Vertreterversammlung der Volksbank Düsseldorf Neuss einstimmig für die Fusion
Düsseldorf/Neuss/Krefeld, 8. Juli 2026 – Die Fusion der Volksbank Düsseldorf Neuss eG mit der Volksbank Krefeld eG ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Die Vertreterinnen und Vertreter der Volksbank Düsseldorf Neuss haben am Dienstag, 7. Juli 2026, einstimmig für den Zusammenschluss votiert. Die Vertreterversammlung der Volksbank Krefeld entscheidet am Mittwoch, 8. Juli 2026, über die Fusion. Mit der erwarteten Eintragung ins Genossenschaftsregister erfolgt die rechtliche Verschmelzung rückwirkend zum 1. Januar 2026.
Die Volksbank Düsseldorf Neuss und die Volksbank Krefeld sind seit vielen Jahrzehnten fest in ihrer Region verwurzelt und verfolgen ein gemeinsames Ziel: eine stabile und leistungsfähige Genossenschaftsbank für die wirtschaftliche Metropolregion Düsseldorf, Krefeld, Neuss und Brüggen-Nettetal zu schaffen. „Wir freuen uns sehr über das klare Votum unserer Vertreterinnen und Vertreter. Es ist ein starkes Zeichen des Vertrauens und der Verantwortung für die Zukunft unserer Bank“, sagt Christoph Gommans, Vorstandssprecher der Volksbank Düsseldorf Neuss. „Die Fusion mit der Volksbank Krefeld schafft eine verlässliche Grundlage, um Stabilität zu sichern, unsere Handlungsfähigkeit weiter zu stärken und als regionale Genossenschaftsbank wieder mit voller Kraft nach vorne zu arbeiten.“
Mit der Fusion entsteht die künftige Volksbank Düsseldorf Krefeld Neuss eG. Das gemeinsame Institut wird eine Bilanzsumme von rund 4,6 Milliarden Euro haben, rund 150.000 Kundinnen und Kunden betreuen und rund 580 Mitarbeitende beschäftigen. Die neue Bank will regional verankert bleiben, persönliche Beratung stärken, digitale Angebote weiterentwickeln und gezielt in Spezialwissen, moderne Services und Arbeitgeberattraktivität investieren. Die technische Fusion ist für den Herbst 2026 vorgesehen. Kundinnen, Kunden und Mitglieder werden rechtzeitig und transparent über mögliche Veränderungen informiert.
Neben dem Fusionsbeschluss stand auch der Rückblick auf das vergangene Geschäftsjahr im Mittelpunkt der Vertreterversammlung. Dieses war für die Volksbank Düsseldorf Neuss weiterhin von der Aufklärung und Abarbeitung der bekannten Fälle geprägt. Vorstand und Aufsichtsrat machten deutlich, dass hierfür erhebliche personelle und organisatorische Anstrengungen erforderlich waren. Zugleich konnten in der Aufarbeitung sehr gute Fortschritte erzielt werden. „Wir danken unseren Mitarbeitenden dafür, dass Sie in dieser herausfordernden Zeit jederzeit mit uns an einem Strang gezogen und die Aufarbeitung sowie zahlreiche Aufgaben zur Vorbereitung der Fusion mit großem Engagement bewältigt haben“, betont Vorstand Olaf Kothes. Die Vertreterversammlung beschloss für das Geschäftsjahr eine Dividende von 1,5 Prozent sowie die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025.
Darüber hinaus wurde Theodor Leuchten für sein langjähriges Engagement im Aufsichtsrat geehrt. Die Bank würdigte seinen großen persönlichen Einsatz, seine Verbundenheit mit der Volksbank Düsseldorf Neuss und seine verantwortungsvolle Begleitung der genossenschaftlichen Arbeit über viele Jahre hinweg.
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